Warum das Klimapaket nicht ausreicht

Foto: Rainer Sturm/Pixelio

“Politik ist das, was möglich ist”: Mit diesem lapidaren Satz hat Bundeskanzlerin Angela Merkel den am 20. September gefundenen Kompromiss des Berliner Klimakabinetts kommentiert. Leider ist das politisch Machbare in Deutschland derzeit allzu weit von dem entfernt, was eigentlich notwendig wäre. Das sogenannte “Klimapaket” und insbesondere der Einstiegspreis von 10 Euro je Tonne CO2-Emissionen für die Sektoren Wärme und Verkehr ist nicht mehr als ein Trippelschritt in die richtige Richtung.

Warum das nicht ausreicht, um den CO2-Preis  zum zentralen Lenkungsinstrument der Klimapolitik zu machen und welche Preishöhe nach wissenschaftlichen Erkenntnissen eigentlich angemessen werden, erklärt jetzt Mai Thi Nguyen-Kim auf ihrem YouTube Kanal maiLab . Auch die Vorteile der Klimadividende, bei der der Staat das eingenommene Geld aus dem CO2-Preis in pro Kopf gleicher Höhe wieder an die Bevölkerung zurückgibt, werden in dem Video ausführlich dargestellt.

Wir meinen: Besser als hier kann man den CO2-Preis mit Klimadividende kaum erklären. Finanziert wurde das Video übrigens von funk, einem digitalen Gemeinschaftsangebot von ARD und ZDF. Mai Thi Nguyen-Kim ist promovierte Chemikerin und Wissenschaftsjournalistin und moderiert im WDR unter anderem die Wissenschaftssendung “Quarks”.

Hier der Link zum Video: