Jamaika-Trio für wirksame CO2-Bepreisung

09.10.2017

Laut einer Medien-Veröffentlichung des Vereins für eine nationale CO2-Abgabe setzen sich drei Abgeordnete der voraussichtlichen “Jamaika”-Bundestagskoaliton für eine wirksame CO2-Bepreisung ein:

“Effiziente Klimaschutzpolitik ist keine Frage von Parteizugehörigkeit sondern eine der zentralen Herausforderun­gen unserer Zeit. Daher sind die Bundestagsabgeordneten

  • Kerstin Andreae, MdB, Bündnis 90 / Die Grünen
  • Christoph Hoffmann, MdB (ab 24.10.2017), FDP
  • Armin Schuster, MdB, CDU

als parteiübergreifendes Trio dem Verein für eine nationale CO2-Abgabe beigetreten, um sich gemeinsam für eine Öffnungsklausel im anstehenden Koalitionsvertrag zu wirksameren ökonomischen Instrumenten der CO2-Bepreisung einzusetzen, die über den Europäischen Emissionshandel in seiner jetzigen Form hinaus gehen.
Mit ihrer Mitgliedschaft wollen sie das politische Signal aussenden, dass Klimaschutz zu den zentralen Themen der kommenden Legislaturperiode gehören muss.
Denn die CO2-Uhr tickt. Beim derzeitigen Niveau der Emissionen an Treibhausgasen (40 Gigatonnen pro Jahr) verbleiben weniger als 19 Jahre, um die Erder wärmung im globalen Mittel auf deutlich unter 2 Grad Celsius (möglichst 1,5°C) im Vergleich zum vorindustriellen Niveau zu begrenzen. Nur drei Jahre bleiben, um den Pfad dort hin noch realistisch einschlagen zu können.
Das Handeln in Politik und Gesellschaft bleibt aber bisher weit hinter dem Wissen und der Vereinbarung von Paris zurück.”

In mehr als 30 Ländern auf allen Kontinenten führen die ehrenamtlich Aktiven der Bürgerlobby KlimaschutzCitizen’s Climate Lobby persönliche Gespräche mit Abgeordneten ihrer nationalen Parlamente, um sie für eine aufkommensneutrale CO2-Bepreisung – und eine pro-Kopf-Rückzahlung der Einnahmen daraus als Klimadividende an alle Bürger – zu mobilisieren.

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