Im Gespräch mit CSU-Abgeordneten

v.l.n.r.: S. Montan, V. Gonzalo, M. Delker, I. Limmert, MdB M. Kuffer (CSU), J. Schoof, R. Gonzalo

Die CSU will sich künftig noch stärker dem Umwelt- und Klimaschutz widmen und Letzteren sogar als Staatsziel in die bayerische Landesverfassung aufnehmen. Ermutigt durch diese Signale waren unsere Aktiven in den letzten Wochen bei zwei christlich-sozialen Bundestagsabgeordneten zu Besuch. In Berlin sprachen sie am 18.12.2018 mit dem stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der CDU/CSU, Georg Nüßlein; in München am 26.01.2019 mit dem Innen- und Umweltpolitiker Michael Kuffer (s. Foto).

Beide betonten die Notwendigkeit, gegen die Erderwärmung zu handeln, und zeigten sich interessiert an unserem Konzept eines CO2-Preises mit Klimadividende. Die Rückerstattung in pro Kopf gleicher Höhe ist nach unserer Auffassung ein Weg, Proteste wie die der französischen „Gelbwesten“ zu vermeiden. Durchaus kontrovers diskutierten wir die Wirksamkeit von CO2-Preisen im Verkehrssektor und die Frage, ob Deutschland auch im nationalen Alleingang eine CO2-Abgabe einführen sollte. Wir meinen: Deutschland muss nicht allein handeln – unsere europäischen Nachbarn warten vielmehr darauf, dass wir gemeinsam mit ihnen die Initiative für einen CO2-Mindestpreis im europäischen Emissionshandel ergreifen.