Infos zur politischen Agenda

Unsere Ziele für Deutschland und Europa

Allgemein:

  • Europa setzt Maßstäbe im Klimaschutz
  • Emissionen erhalten einen wirksamen Preis
  • Klimadividende: Einnahmen werden pro Kopf ausgeschüttet

EU-Ziel Emissionsminderung: 55% bis 2030

Deutschland kann dazu beitragen, dass die EU ein klares Zeichen für internationalen Klimaschutz setzt. Das EU-Klimaziel, die Emissionen bis 2030 um mindestens 40% gegenüber 1990 zu senken, geht in die richtige Richtung. Ein höheres Ziel setzt ein deutlicheres Signal für klimafreundliche Investitionen, stimmt eher mit dem 2°C-Limit für die Klimaerwärmung überein und ermöglicht eine gerechtere Verteilung des verbleibenden globalen CO2-Budgets. Emissionen lassen sich am effektivsten und günstigsten senken, wenn sie einen Preis bekommen, der kontinuierlich steigt bis die Klimaziele erreicht sind. So entsteht Planungssicherheit für innovative klimafreundliche Investitionen und ein Wettbewerb um die kostengünstigsten Lösungen.

Ausweitung Emissionshandel

Deutschland kann zu einem effektiven Emissionshandelspreis beitragen, indem es sich für ein ambitionierteres EU-Klimaziel für 2030 einsetzt. Dann ist auch eine Ausweitung auf weitere Sektoren, wie Verkehr und Wärme, und letztlich auf alle CO2-Emissionen sinnvoll.

CO2-Abgabe als Übergangslösung

Solange die europäische Klimapolitik keine ausreichend hohen Ziele anstrebt, könnte die Einführung einer CO2-Abgabe in Deutschland – verbunden mit einer Klimadividende – die Erreichung der nationalen Klimaziele innovativer, effizienter und sicherer machen.

Klimadividende

Die Einnahmen des Emissionshandels oder der CO2-Abgabe sollten als Klimadividende gleichmäßig an alle Bürger verteilt werden. Dies erhöht die Akzeptanz für steigende CO2-Preise  und trägt zu sozialem Ausgleich bei. Deutschland würde von einer starken und effizienten europäischen Klimapolitik profitieren: es würde uns deutlich erleichtern, die Emissionen im eigenen Land zu vermindern.

Überparteilicher Konsens und Bürgerdialog

Eine Klimapolitik zu etablieren, welche die Erderwärmung deutlich unter der 2°C-Grenze hält, ist eine gewaltige Herausforderung. Dafür sollte ein parteiübergreifender Konsens gefunden werden, der von einem ausführlichen Dialog mit den Bürgern begleitet wird. In diesem lässt sich auch ein hoher Preis auf CO2 verhandeln, wenn klar wird, dass wir damit die weit höheren Kosten eines ungebremsten Klimawandels abwenden und mit der Klimadividende für sozialen Ausgleich sorgen.

Positionspapier

Bürgerlobby Klimaschutz Positionspapier
in der Kurzfassung (pdf, 1 Seite)

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Handout: CO2-Preis plus Klimadividende

Hintergrundinfos zum Konzept der Bürgerlobby Klimaschutz (pdf, 2 Seiten)

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Handout: EU-Reduktionsziel-2030

Hintergrundinfos zur Forderung der Bürgerlobby Klimaschutz das Reduktionsziel der EU für 2030 auf mindestens 55% zu erhöhen (pdf, 2 Seiten)

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Positionspapier zum Klimaschutzprogramm 2030 der Bundesregierung

Die Richtung stimmt, das Tempo nicht (pdf, 2 Seiten)

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Geld- und Regelkreislauf:
CO2-Preis und Klimadividende

Grafische Darstellung unseres Konzepts (pdf, 1 Seite)

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Wahlomat CO2-Preis zur Bundestagswahl 2017

Was sagen die Parteien zum Klimaschutz mit CO2-Preis (pdf, 4 Seiten)

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Übersicht Vorschläge

Übersicht über Vorschläge aus Deutschland zu einer CO2-Bepreisung vor Verabschiedung des Maßnahmenpakets der Bundesregierung (pdf, 1 Seite)

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