Der Klimawandel wartet nicht

Nicht nur ein Schülerstreik: Fridays-for-Future-Protest am 28.09.2019 in Stockholm.
Foto: Frankie Fouganthin/Creative Commons/https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.en

100 Wochen Streik! Und trotz des Erfolgs dieser Aktion, den Stimmen von Millionen Menschen weltweit, verhalten sich nahezu 195 Unterzeichner des Pariser Klimaabkommens so, als ob der Klimawandel nur ein Thema “zum Diskutieren” sei! Haben die heutigen Mächtigen die Möglichkeit aufgegeben, für die kommenden Generationen die Zukunft, die Umwelt lebenswert zu erhalten? Alle in Paris zugesagten Ziele müssen unbedingt bearbeitet werden. Ansonsten kann sich die Erde bis 2100 um 3-4°C erhitzen.

Hans Joachim Schellnhuber sagt, dass wir ganz nahe an einem Notfall sind, „weil wir fast keine Eingreifzeit mehr haben“.

Wissenschaftler haben sechzehn Kippelemente identifiziert, wie zum Beispiel das Schmelzen des Grönlandeises, bereits jetzt schon häufig auftretende Wetterextreme und das rasante Auftauen von Permafrost (auch in den Alpen). Hier wird Biomasse aus Jahrmillionen freigesetzt.

Die Erderwärmung könnte durch die Kippelemente unkontrollierbar werden, wenn wir die Klimakrise nicht als Krise behandeln. Dies könnte das Ende der menschlichen Zivilisation, wie wir sie kennen, bedeuten.

Irene Limmert

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