CO2-Preise weltweit auf dem Vormarsch

Grafik: Germanwatch

Immer mehr Staaten in Europa und weltweit führen CO2-Preise ein. Deutschland würde sich allerdings auf einen Sonderweg begeben, wenn es einen zusätzlichen Emissionshandel in den Sektoren Verkehr und Gebäude einführen würde. Andere EU-Staaten setzen hier einhellig auf Steuerlösungen. Das sind die wichtigsten Ergebnisse einer neuen Vergleichsstudie der Entwicklungs- und Umweltorganisation Germanwatch, die Anfang Juli veröffentlicht worden ist.

Die Studie „CO2-Preise: eine Idee, deren Zeit gekommen ist“ ist laut Germanwatch die aktuellste umfassende Übersicht über die weltweite Bepreisung von Treibhausgasen. Sie untersucht insgesamt 45 Staaten, darunter die Mitgliedsländer der G20 sowie der EU plus Norwegen und die Schweiz hinsichtlich der Frage, welche CO2-Preise bereits eingeführt sind und in welchen Ländern analog zu Deutschland die Ausweitung der CO2-Bepreisung debattiert wird. Damit wirft sie auch einen aktuellen Blick auf die zu erwartende künftige Entwicklung der CO2-Bepreisung in den wichtigsten Industrie- und Schwellenländern.