Vortrag: Umweltverschmutzung hat seinen Preis

Michael Schröder-Schulze, Bürgerlobby Klimaschutz, und Prof. H. Achim Bubenzer, Gauting Physiker, PV-Experte, ehemals Rektor an der Hochschule Ulm.

Dienstag, 31.01.2017, Veranstaltungsort: Landratsamt Starnberg im Großen Sitzungssaal

Veranstalter: Energiewende Landkreis Starnberg e. V., zusammen mit der Stabstelle Klimaschutz am Landratsamt

Das Pariser Klimaabkommen macht Druck – einige erprobte Rezepte gibt es bereits. Eine Einpreisung der Verschmutzung, z.B. über eine CO2-Steuer, veranlasst Bürgerinnen und Bürger ebenso wie Unternehmen über die Preissignale zu klimafreundlichem Konsum und CO2-armer Produktion. Eine solche Politik einzuführen erleichtert die sogenannte Klimadividende: Alle Staatseinnahmen aus der Bepreisung werden “aufkommensneutral” an die Bürger zurückgezahlt. Andere Länder wie die Schweiz oder Kanada haben damit schon mehrere Jahre Erfahrungen gesammelt und tatsächlich den CO2-Ausstoß spürbar senken können. Das Ziel der Einpreisung der Verschmutzung ist es, durch Umweltschädigung entstehende externe Kosten, beispielsweise Folgekosten der globalen Erwärmung, zu internalisieren und damit eine Kostenwahrheit herzustellen. Kombiniert mit der Ausschüttung über eine Klimadividende würden jene Menschen belohnt, die ihr Konsumverhalten und Alltagshandeln auf Klimaschutz und Nachhaltigkeit ausrichten. Außerdem wird vorgestellt, welche Aktivitäten und Netzwerke für die Stärkung des bürgerschaftlichen Willens zum Klimaschutz erforderlich sind.